Viele Wanderwege laden ein zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein.

Wiesen und Wälder, barocke Kirchen und Kapellen, Spuren des alten Pecherhandwerks und zahlreiche Jausenstationen säumen dabei den Weg:

Naturerlebnis Steinwandklamm

Die Steinwandklamm gehört zu den wildromantischen Klammen in Niederösterreich.
Bereits im Jahr 1884 eröffnet, wurde sie im 1. und 2. Weltkrieg nahezu vollkommen zerstört. Heute ist die Steinwandklamm auf gesicherten Stegen, Brücken, Treppen und Leitern zu begehen. Damit ist sie auch für Familien eine abwechslungsreiche Wanderung und Abenteuer zugleich.
Zwei Routen, eine leichtere und eine eher anspruchsvollere Strecke, führen durch die Steinwandklamm bis zum Türkenloch, einem der Höhepunkte der Wanderung. Namensgebend für diese Durchgangshöhle war ein schauriges Ereignis zur Zeit der Türkenbelagerung 1683. Die Bevölkerung versteckte sich vor den Türken in dieser kleinen Höhle. Der aufsteigende Rauch des Kochfeuers verriet sie jedoch und sie wurden von den Türken gefunden, niedergemetzelt oder verschleppt. Archäologische Grabungen im Jahr 1981 bargen Münzen, Tonscherben und Knochenfunde und bestätigten diese geschichtliche Überlieferung.
www.steinwandklamm.at

 

Wanderung auf den Guglzipf

Auf den Guglzipf hinauf führen gemütliche Wanderwege aus allen Richtungen – von Lindabrunn, Hirtenberg, St. Veit und vom Stadtzentrum Berndorf.
Aber auch mit dem Fahrrad können die Höhenmeter über Berndorf – St.Veit und Kleinfeld überwunden werden.
Der Guglzipf ist nicht nur der Hausberg der Berndorfer, sondern auch ein Teil der Stadt. 1902 wurde dort eine Aussichtswarte und 1908 die Wald- und Jagdhütte errichtet, die auch als Unterkunft für Wachsoldaten während des ersten Weltkrieges diente. 1982 wurde die Waldhütte durch die Stadtgemeinde Berndorf erworben und im selben Jahr der „Verein Waldhütte Guglzipf“ gegründet. Knapp zehn Jahre später wurde der neue, 34 Meter hohe Aussichtsturm, die „Franz Bichler Warte“ errichtet. Von dort sieht man über die Stadt und das Tal blicken, an klaren Tagen bis in das Wiener Becken und zum Leithagebirge und zu den kleinen Karpaten.

 

Wanderung zur Araburg

Die Araburg ist vom nahen Ort Kaumberg leicht über Wanderwege zu erreichen. Sie folgen den grünen Markierungen, die von der Ortsmitte zur Burgruine führen. Über sanfte Wiesen und durch Mischwald erreichen Sie innerhalb von 1 1/2 Stunden die Araburg. Eine andere Möglichkeit führt mit dem Auto von Kaumberg ins Laabachtal, wo unterhalb des Burgkegels der Parkplatz liegt. Zu Fuß geht es dann auf steil ansteigenden Serpentinen zur Burg. Die Gehzeit beträgt ca. 30 Minuten.
Die Araburg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut und im 15. Jahrhundert erweitert. 1683 wurde die höchstgelegene Burg (800m) im südlichen Niederösterreich von den Türken zerstört. Burgstüberl: www.araburgstueberl.at

 

Weitere Wanderungen:wanderweg tafeln