Immer einen Ausflug wert

 

Schloss Hernstein

Der einstmals als Meierhof genutzte Bau erhielt im 18. Jahrhundert eine einheitliche Fassade.
Im Auftrag von Erzherzog Leopold Ludwig wurde das Schloss 1856 bis 1880 von Theophil von Hansen, dem Ringstraßenarchitekten, zu einer der bedeutendsten Anlagen des Historismus umgebaut. Hernstein diente ihm als Experimentierfeld für neue Ideen. 1945 war das durch Bomben schwer beschädigte Schloss Sitz der russischen Oberkommandantur. 1955 erwarb die Erste Österreichische Sparkasse das völlig heruntergekommene Schloss und ließ die Kriegsschäden beheben. Seit 1995 ist das Schloss Seminarzentrum der Wirtschaftskammer Wien und nur im Rahmen von Veranstaltungen wie z.B. dem Adventmarkt öffentlich zugänglich.

 

Bildhauer-Symposion Lindabrunn

Das Bildhauer-Symposion in Lindabrunn wurde von Bildhauer Professor Mathias Hietz im Jahr 1967 gegründet.
Internationale Künstler fanden sich während der Sommermonate zu Bildhauertreffen ein, um gemeinsam ein bestimmtes Thema zu erarbeiten und in Form zu bringen. Das Material dazu stammte aus dem nahe gelegenen Steinbruch. Die stummen Zeugen aus Stein, Ergebnisse von 30 Jahren künstlerischer Tätigkeit, setzen markante Akzente in die gefällige Landschaft. Richtung Osten öffnet sich ein weiter Blick über Lindabrunn hinweg in die Ebene des Wiener Beckens hinaus bis zu Leitha- und Rosaliengebirge.
Seit 1999 wurde das ehemalige Bildhauersymposion zu Laboratorien für experimentelle Kunst und Architektur umgestaltet. Das Symposion Lindabrunn ist nun eine Produktionsstätte zeitgenössischer bildender Kunst und betreut Kunstprojekte österreichischer sowie internationaler Künstler. Die aktuellen Kunstprojekte werden jährlich Anfang September dem Publikum vor Ort präsentiert und am Symposionsgelände ausgestellt.


VSL - Verein Symposion Lindabrunn
Steinbruchstraße 25
2551 Enzesfeld-Lindabrunn
Künstlerische Leitung: Herr Kurt Weckel
Organisation: Frau Johanna Haigl
M 0699 1107 0750

 

Kirchen

Pfarrkirche Kaumbergfreizeit kirche kaumberg

Die röm. kath. Pfarrkirche in Kaumberg stammt aus dem 12.Jhd.und wurde im gotischen Stil erbaut
Sie ist dem Erzengel Michael geweiht. Der Glockenturm, das Schiff mit dem Kreuzrippengewölbe und die Wehrmauer stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Eine 2 - manualige Orgel mit 13 Register wurde 1993 neu angeschafft und 1995 erhielten Kirche und Turm ein neues Dach aus Lärchenschindeln. Die Pfarre wurde um 1280 vom Kloster Klein-Mariazell gegründet. Seit 1653 gehört sie dem Stift Lilienfeld an.
Wöchentlich werden mehrere Hl. Messen, gelegentlich auch Andachten, angeboten (siehe Termine).

Pfarramt Kaumberg
Markt 9,2572 Kaumberg
M 0676 826635175
T 02765 216
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Berndorfer Stadtpfarrkirche St. Margaretafreizeit kirche st.margarethen

Die Kirche St. Margareta setzt einen kräftigen Akzent im Stadtbild und gilt als Wahrzeichen von Berndorf.
Sie wurde in den Jahren 1910-1917 von Architekt Ludwig Baumann auf Veranlassung von Arthur und Margret Krupp nach dem Vorbild der Wiener Peterskirche gestaltet und bildet ohne Zweifel den Höhepunkt des Krupp’schen Städtebaus von Berndorf. Der Innenraum wird beherrscht von einem fein ziselierten, zwanzig Tonnen schweren Hochaltar aus Bronze mit der Statue der heiligen Margareta, der Königin von Schottland (1046-1093).
Das Glockenspiel der Margaretenkirche besticht durch Klangreinheit, Tonqualität und exakte Rhythmik. Dreimal täglich erklingen geistliche und weltliche Kunst- und Volkslieder (6.00 Uhr, 12.00 Uhr, 20.00 Uhr). In einiger Entfernung von der Kirche befand sich die Krupp-Villa „Am Brand“. Von dieser konnte man entlang der Kruppstraße direkt zur Margaretenkirche blicken.

Stadtpfarrkirche St. Margareta
Margaretenplatz
2560 Berndorf

 

Basilika Klein-Mariazellfreizeit kirche kleinmariazell

Die Stiftskirche des ehemaligen Benediktinerklosters „Mariazell in Österreich“, heute „Klein-Mariazell“ in Altenmarkt zählt zu den barocken Kostbarkeiten Österreichs.
Der Gründungslegende zufolge konnten sich die beiden Brüder Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach nach dem Tod ihres Vaters nicht über die Aufteilung des Erbes einigen. Als sie schließlich wieder zusammenfanden, gründeten sie 1136 das Kloster „Mariazell in Österreich".
Die Wurzeln dieser heutigen Wallfahrtskirche gehen aber noch weiter bis in die vorchristliche Zeit zurück. In der wechselvollen Geschichte wurde das Anwesen oft zerstört und wieder aufgebaut. Nach der Trockenlegung und Generalsanierung in den 90erJahren erstrahlt die Wallfahrtskirche heute wieder in ihrem vollen Glanz.
Am 15. November 2007 wurde die Kirche durch Papst Benedikt XVI. zur Basilica minor erhoben.

Basilika Klein-Mariazell
Klein-Mariazell 1
2571 Altenmarkt
T 02673 7010
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Wallfahrtskirche Hafnerbergfreizeit kirche hafnerberg

Der Ursprung der hochbarocken Wallfahrtskirche in Altenmarkt geht zurück auf eine Mariensäule, die 1653 ein Müllermeister aus Fischamend auf Grund eines Gelübdes errichten ließ.
Diese Säule samt Gnadenbild steht heute noch hinter dem Tabernakel des Hochaltars. 1716 wurde vom Wiener Kaufmann Johann Michael Fürst und seiner Frau Eva Clara eine Kapelle errichtet, mit Genehmigung des damaligen Benediktinerklosters Mariazell, dem heutigen Klein-Mariazell. Diese wurde jedoch durch das starke Aufkommen der Wallfahrten bald zu klein, weshalb 1729 schließlich doch eine „richtige“ Kirche gebaut wurde.
Heute dient die Wallfahrtskirche unter anderem als Veranstaltungsort für das Musik-Festival „cellensis", das sich jährlich mit geistlicher Musik christlicher Tradition auseinandersetzt.

 

Spitalskirche Enzesfeldfreizeit kirche enzesfeld

Die Spitalskirche Enzesfeld wurde 1396 als gotische Kapelle des herrschaftlichen Armenhauses erbaut. Der damalige Burgherr Ulrich IV. von Walsee stiftet sie für die Armen des Ortes. Über ein halbes Jahrtausend lang fanden hier bis zu 12 Personen ein Dach über dem Kopf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie in ein Veranstaltungs- und Kommunikationszentrum umgebaut, das auch für evangelische Gottesdienste genutzt wird.


Spitalskirche Enzesfeld
Schlossstraße 19
2551 Enzesfeld-Lindabrunn

 

Kaiser-Jubiläums-Kirche

Diese Kirche wurde zu Ehren von Kaiser Franz Josef erreichtet.
Die neugotische Kirche in Hirtenberg wurde 1898 zum 50jährigen Thronjubiläum von Kaiser Franz Josef errichtet und war ein Geschenk der Familien Fridolin und Anton Keller, den Gründern der Hirtenberger Patronenfabrik. Der Altar und die Figuren sind Grödener Schnitzarbeiten.

 

Burg und Pfarrkirche Neuhaus in Weissenbachfreizeit kirche neuhaus

Beliebt für Hochzeiten ist die Pfarrkirche Neuhaus in Weissenbach.
Die Burg Neuhaus ist zu einer Hälfte im Privatbesitz und zur anderen Hälfte gehört sie der Erzdiözese Wien.
Zur Anlage der Burg zählt die Kirche, die dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht ist. Hans Christoph von Wolzogen ließ die Kirche in den Jahren 1610 bis 1612 im spätgotischen Stil an Stelle der romanischen Burgkapelle als protestantisches Bethaus errichten. Unter dem Altarraum ließ er eine Gruft für seine Familie anlegen, in der vier Mitglieder der Familie und ein Priester bestattet liegen. Seit den Renovierungsarbeiten im Jahr 2005 ist die Kirche wieder sehr beliebt für Hochzeiten.

Burg NeuhausBurg Neuhaus
Neuhaus 2
2565 Neuhaus

Wallfahrtskirche „Maria Trost im Elend“ in Pottensteinfreizeit kirche mariatrostelend

Ursprünglich gotisch errichtet, wurde das Gotteshaus im 19. Jahrhundert erweitert. Pottenstein war ab dem 17. Jahrhundert, zu Zeiten der Gegenreformation, ein berühmter Wallfahrtsort, der unter dem Schutz des Kaiserhofes stand. Während früher der Titel „Unsere liebe Frau in Pottenstein" üblich war, kam 1605 der Titel „Unsere liebe Frau Maria Brunn im Elend" auf. Bald jedoch setzte sich die Bezeichnung „Maria Trost im Elend" durch. In der Zeit Kaiserin Theresias erreichten die Wallfahrten ihren Höhepunkt. Sie selbst soll mehrmals in Pottenstein gewesen sein.

Wallfahrtskirche Maria Trost im Elend
Hainfelder Straße 2
2563 Pottenstein

Doppelkarner in Pottensteinfreizeit kirche doppelkarner

Das älteste Bauwerk von Pottenstein, in Bruchsteinbauweise, stammt aus dem 12. Jahrhundert und findet sich auch im Pottensteiner Gemeindewappen wieder.

Der untere Raum diente als Beinhaus. Da der Friedhof rund um die Kirche sehr klein war, mussten die Gräber immer wieder frei gemacht werden. Als 1787 der jetzige Friedhof am Rand des Ortes errichtet wurde, setzte man dort alle Gebeine aus dem Karner, welcher unmittelbar hinter der Wallfahrtskirche steht bei.

Wallfahrtskirche Maria Trost im Elend
Hainfelder Straße 2
2563 Pottenstein