Die 18 Gemeinden der Region Triestingtal+

Der Verein LEADER Region Triestingtal+ umfasst 18 Gemeinden, die seit langem eine erfolgreiche Zusammenarbeit pflegen. Ein maßgeblicher Antrieb dafür ist das EU-Programm LEADER, das dank der Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union innovative Projekte ermöglicht. Mit dem Start der aktuellen LEADER-Periode 2023-27 wurde das Triestingtal zur Triestingtal+ Region erweitert, die Wienerwaldgemeinden Klausen-Leopoldsdorf, Alland und Heiligenkreuz  sowie Steinfeldgemeinden Blumau-Neurisshof, Teesdorf und Tattendorf kamen dazu. 

LEADER Region Triestingtal+ besteht nun aus folgenden Gemeinden:

LEADER Region Triestingtal+ 18 Gemeinden

Wussten Sie, dass...

  • der rund 60 km lange Triesting-Gölsental-Radweg eine der Top Radrouten Niederösterreichs ist? www.triesting-goelsentalradweg.at
  • die Pecherei in NÖ seit 2011 zum nationalen, immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt? www.keafoehrene.at
  • die Pilgerrouten - Via Sacra und Wiener Wallfahrerweg - durchs Helental und das obere Triestingtal führen? www.viasacra.at
  • die Araburg auf 799 m Seehöhe liegt und damit die höchstgelegene Burgruine Niederösterreichs ist? www.araburg.at 
  • das Symposion Lindabrunn ein einzigartiger Skulpturenpark ist? www.symposion-lindabrunn.at 

Kirche Hafnerberg

Blick auf Araburg


Zahlen der Region

Die LEADER-Region Triestingtal+ besteht aus 18 Gemeinden. Bis auf die Gemeinde Kaumberg (Bezirk Lilienfeld) liegen alle Gemeinden im Bezirk Baden. Die Region verbindet den Wienerwald mit den Wiener Alpen sowie das Mostviertel mit dem Wiener Becken. Es bietet eine vielfältige Kulturlandschaft mit Weingärten, Äckern und Wiesen, die nahtlos in eine atemberaubende Naturlandschaft übergeht. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren und Klettern. Kleine Geschäfte, Direktvermarkter, Landgasthäuser und Heurigen laden zum Verweilen und Einkaufen ein.

Auf einer Fläche von 513 km2 leben 45.810 Einwohner, wobei der Einwohner pro kmDurchschnitt der Region (89 EW/km) sich im Niederösterreichischen Durchschnitt (88 EW/km2) hält. Das Bevölkerungswachstum lag im Zeitraum 2011-2021 bei 2,5 % (NÖ Schnitt: 5 %)

In der Region gibt es rund 15.000 Arbeitsplätze davon 4 % im primären Sektor (NÖ: 5 %), 38 % im sekundären (NÖ: 25 %) und 58 % im tertiären Sektor (NÖ: 70 %). Beruflich pendeln mehr Menschen aus als ein.

Der Tourismus spielt im westlichen Regionsteil sowohl im Ausflugs- als auch Aufenthaltstourismus v.a. in der Sommersaison eine Rolle. Es gibt Ausflugsziele im kulturellen, sportlichen sowie im Wander- und Pilgerbereich. Mit dem Triesting-Gölsental-Radweg, Triestingau-Radweg und dem Helenental-Radweg verfügt die Region über Top Radrouten.

Auf Bildungsebene weist die Region eine gut ausgebaute Basis-Bildungsinfrastruktur auf. In allen Gemeinden gibt es Kindergärten. In 15 Gemeinden findet man Volksschulen, in 6 größeren Gemeinden Neue Mittelschulen sowie in Berndorf eine AHS, das Poly ist in Pottenstein. Die Region verfügt mit der Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz selbst über einen Hochschulstandort.

Die LEADER-Region Triestingtal+ zeichnet sich durch ein aktives Vereinsleben und vielfältiges Kulturangebot aus. Freiwilligkeit, bürgerschaftliches Engagement und Vereinsleben nehmen eine herausragende Stellung ein. Insgesamt gibt es in der Region über 500 Vereine.


Eckdaten zur Regionalentwicklung im Triestingtal

2002: Gründung der Kleinregion mit 7 Gemeinden und Kleinregionsmanagement – Initiator und Sprecher der ARGE Kleinregion Triestingtal: STR Hans-Peter Winkelmayer

2007: Weiterentwicklung zur LEADER-Region mit 12 Gemeinden (LEADER-Periode 2007-2014)

2014: Fortsetzung der Kleinregions- und LEADER-Arbeit (LEADER-Periode 2014-2022)

2021: Gründung der Klima- und Energie Modellregion/Umwandlung der ARGE Kleinregion in den Verein Gemeindepartnerschaft Triestingtal

2023: Erweiterung zur LEADER-Region Triestingtal+ mit 18 Gemeinden (LEADER-Periode 2023-2027)

2025: Start der Klimawandel-Anpassungsmodellregion mit 15 Regionsgemeinden

Bisherige LEADER-Obmänner: Bgm. Franz Seewald, Bgm. Leopold Nebel, Bgm. Josef Balber